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Erneute Todesfälle von Kranichen durch Leitungsanflug

Die Freude an der Frühjahrsrast der Kraniche in Nordvorpommern wurde vor zwei Wochen leider getrübt, als unter einer Mittelspannungsleitung bei Zornow in der Nähe des Recknitztales zwei bereits tote und ein schwerverletzter Kranich gefunden wurden.

Die Kraniche hielten sich auf einem nahegelegenen Stoppelfeld zur Nahrungssuche auf und wurden offenbar bei stürmischem Wetter in die Leitung gedrückt. Bereits nach wenigen Tagen waren von den Anflugopfern nur noch Reste übrig, wie auf dem Foto zu sehen.

Leitungsanflug an Hoch- und Mittelspannungsleitungen gehört bei Kranichen in Deutschland zu den häufigsten menschlich bedingten Todesursachen. Hier hilft mittel- bis langfristig neben einer konsequenten Markierung kritischer Leitungen nur eine verstärkte Erdverkabelung von Elektroleitungen, damit Leitungsanflüge von Kranichen und weiteren Vogelarten künftig weniger werden.

Das Kranich-Informationszentrum sammelt und dokumentiert Fälle von Leitungsanflügen und weiteren Todesursachen bei Kranichen. Bitte informieren Sie uns zeitnah über Fälle von Leitungsanflug bei Kranichen über info@kraniche.de oder telefonisch 038323-80540.

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© Kranichschutz Deutschland 2016

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