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Ein Umzug nach Sachsen

Willi und Cully in neuem Zuhause angekommen
 
Glück im Unglück. So kann man das nennen, was den beiden Kranichen Willi und Cully passiert ist. Von unwissenden Menschen, die es gut meinten, aber falsch handelten, wurden sie als Küken aus der Natur entnommen. Auf diese Weise wurden sie fehl geprägt, denn die Menschen waren fortan die Lebewesen, mit denen sie aufwuchsen. An ein normales Kranichleben war vorerst nicht zu denken. Soweit das Unglück.
 
Und dann kam das Glück. In Form von Beate Blahy und Eberhard Henne, die in der brandenburgischen Uckermark leben und dort auf ihrem Hof Vögeln wie Willi und Cully ein Zuhause geben. Ihrer jahrelangen Hingabe, ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung ist es zu verdanken, dass die beiden jungen Kraniche sich trotz Fehlprägung prächtig entwickelt haben. Zwar können sie nicht ausgewildert werden, aber sie sind bereit für einen neuen Lebensabschnitt. Da die Pflege der Adoptivkinder äußerst zeitintensiv ist - und sie nicht die einzelnen Pfleglinge auf dem Hof von Beate und Eberhard sind - war es an der Zeit, ein neues Zuhause für sie zu finden.
 
Im Wildgatter Oberrabenstein des Tierparks Chemnitz dürfen sie fortan in einem wunderschönen großen Gehege leben. Der Transport, der vom Leiter des Wildgatters, Mathias Wagner, persönlich begleitet und von einem Filmteam dokumentiert wurde, ist gut verlaufen und der Tierpark freut sich über die neuen Bewohner. Die kurze Sequenz, die vor ein paar Tagen beim MDR ausgestrahlt wurde, könnt ihr euch bis Mittwoch hier anschauen (ab 20:26).
 
© Alexander Müller

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© Kranichschutz Deutschland 2017-2020

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