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Landesarbeitsgruppe in Bayern

Die Landesarbeitsgruppe in Bayern hat sich bisher noch nicht als feste Gruppe formiert. Das liegt vor allem daran, dass die Vorkommen von Revier- und Brutpaaren des Kranichs bisher in Bayern nur auf ein paar Gebiete beschränkt sind, die buchstäblich in allen Richtungen verstreut liegen.

Rastgebiete, die mit traditionellen Rastplätzen im Norden vergleichbar wären, gibt es in Bayern keine. Dennoch steigt die Zahl der rastenden Kraniche mancherorts auf ein paar 100, sowohl während des Frühjahrs- als auch während des Herbstzuges.

© S. Haertl: Bayerischer Kranichnachwuchs beim Entdecken der Welt.

Seit 2008 hat Miriam Hansbauer begonnen, die Kranichbeobachtungen in ganz Bayern zu Brut, Rast und Zug zusammenzutragen und auszuwerten. Sie arbeitet eng mit den relevanten Institutionen in Bayern – Vogelschutzwarte Garmisch-Partenkirchen (LfU), Landesbund für Vogelschutz (LBV), Ornithologische Gesellschaft in Bayern (OG-B) und den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) – zusammen. Regelmäßiger Austausch besteht außerdem mit der Höheren Naturschutzbehörde der Oberpfalz, mit den Unteren Naturschutzbehörden verschiedener bayerischer Landkreise sowie mit etlichen Gebietskennern vor Ort.

Zweimal im Jahr wird ein Kranich-Rundbrief per E-Mail verschickt an all diejenigen, die am Kranich in Bayern interessiert sind. Wer in den Verteiler aufgenommen werden möchte, schreibe bitte eine kurze Mail.

© J. Herrmann: Kraniche rasten bei Königsdorf Ende März 1974.
Helfen Sie mit!

Kranichschutz Deutschland ist auf Ihre Mithilfe angewiesen, um möglichst genaue Kenntnisse über den Kranich in Bayern – Bestandsänderungen, neue Brutgebiete, Zugwege und Rastgebiete – zu gewinnen. Nur mit ausreichenden Daten kann ein sinnvoller Naturschutz betrieben werden. Und: Kranichschutz bedeutet auch Moorschutz, was wiederum auch Klimaschutz bedeutet!

Aber bitte nicht vergessen: Feingefühl beim Beobachten und Respekt vor der Natur sind wichtige Voraussetzung, dass der Kranich und andere seltene Arten langfristig in Bayern überleben.

Zugbeobachtungen können Sie direkt bei www.ornitho.de eingeben. Beobachtungen rastender oder revierbesetzender Kraniche werden unter Miriam.Hansbauer@t-online.de gerne entgegengenommen. Vielen Dank!

© F. Segieth: Kranichtrupps Ende Oktober 2015 über Ostbayern.
Aktuelles und Kontakt

2015 wurden in Bayern 10 Brutpaare beobachtet mit insgesamt 15 Jungvögeln. Die Zahl der nicht bekannten/bestätigten Brutpaare wird auf mindestens 5 bis 8 geschätzt.

Zwischen Mitte Oktober und Mitte November lohnt sich ein Blick in den Himmel. Wir erwarten wieder eine Zugwelle von Ost nach West quer über Bayern.

Ansprechpartnerin für den Kraniche in Bayern ist:

Dr. Miriam Hansbauer,
Schriftführerin und Vertretung Bayern im Fachvorstand
Miriam.Hansbauer@t-online.de

© M. Hansbauer: Biber schafft Kranichlebensraum in der Oberpfalz.
Links
© Kranichschutz Deutschland 2017

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